Darmzentrum

Zentrum für gastrointestinale Tumorerkrankungen

Beratungsangebote

Ernährungsberatung

Wir verstehen uns als Ansprechpartner der Patienten, ihrer Angehörigen und Pflegenden sowie ihres Hausarztes und unterstützen bei:

  • der Ermittlung des Ernährungsstatus
  • der Therapieplanung bei enteraler und parenteraler Ernährung
  • der Umsetzung von Homecare-Behandlungen
  • postoperativen Ernährungskonzepten
  • Fragen im Zusammenhang mit einer Chemotherapie
  • der Bewertung und Beratung bei so genannten „Krebsdiäten“



Sozialberatung

Sie ergänzt die ärztliche, pflegerische und therapeutische Betreuung und Behandlung. Unser Ziel ist es, Sie und Ihre Angehörigen in persönlichen und sozialrechtlichen Angelegenheiten, die mit Ihrer Erkrankung und dem Kli-nikaufenthalt in Zusammenhang stehen, zu informieren:

  • Einleitung von Reha-Maßnahmen
  • Häusliche Versorgung
  • Stationäre Versorgung
  • Finanzielle Möglichkeiten
  • Information und Netzwerkförderung

Stomaversorgung

Stomaversorgungzoom

Bei rund fünfzehn Prozent der Patienten mit Mastdarmkrebs muss der End-darm einschließlich Schließmuskulatur entfernt werden, um den Tumor si-cher zu entfernen. Dann wird ein künstlicher Darmausgang unumgänglich.

Im Zentrum steht speziell geschultes Personal bereit, um den Patienten bei der Umstellung zur Seite zu stehen. Die Beratung und Betreuung beginnt bereits vor der OP.

Die Stomaberatung beginnt mit einer schrittweisen Anleitung zur Selbstver-sorgung und steht für Fragen bzgl. Ernährung, Versorgungsmaterialien, Komplikationen und bei psychosozialen Problemen zur Verfügung.

Psychoonkologie

Die Diagnose einer Krebserkrankung stellt für betroffene Personen und ihre Angehörigen eine extreme Belastung dar. Viele Betroffene reagieren mit Ängsten, Sorgen und Verzweiflung. Das Gefühl des Ausgeliefertseins, die Furcht vor Nebenwirkungen, die Unklarheit, wie es weitergeht, stehen häufig der Hoffnung auf Heilung gegenüber. Auch in der Nachsorge machen sich viele Betroffene Sorgen, wie sie ihr Leben nach der Erkrankung fortsetzen können und möchten.

Diese psychosozialen Belastungen beeinträchtigen die Lebensqualität oft erheblich. Psychoonkologen sind genau für solche Fragestellungen geschult und können daher beim Umgang mit diesen Problemen unterstüzend wirken.

Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Menschen!

Jeder Mensch, der an einer Krebserkrankung leidet oder Angehöriger eines Erkrankten ist, kann die psychoonkologische Beratung in Anspruch nehmen.

Ansprechpartner:
Psychosozialen Krebsberatungsstelle des Fördervereins Onkologie
Web: www.kbs-ow.de



Selbsthilfegruppe ILCO

Der NameILCO leitet sich von den Anfangsbuchstaben der medizinischen Bezeichnungen Ileum (= Dünndarm) und Colon (= Dickdarm) ab. Das Darmzentrum unterstützt Patientenorganisationen, die sich um Darmkrebs-patienten bemühen und sucht eine enge Zusammenarbeit. Enge Kontakte bestehen insbesondere zur Deutschen ILCO, einer Organisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige, die zu den von der Deutschen Krebshilfe geförderten Selbsthilfeorganisationen nach Krebs gehört.

 
Kliniken Ostalb

Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd
Wetzgauer Straße 85
73557 Mutlangen

Leiter
Priv.-Doz. Dr. med. Jens Mayer

Stellvertretender Leiter
Dr. med. Dirk Ewald


Kontakt
Sekretariat Allgemein- und Viszeralchirurgie:
Renate Klotzbücher
07171 / 701 - 1602
07171 / 701 - 1609


 
 
 

Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd - Eine Klinik der Kliniken Ostalb gkAöR und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm