Ausstellung "Wechselnde Pfade" in der Klinik-Kapelle

16.10.2018

Bis zum 2. Dezember 2018 ist der Zyklus "Wechselnde Pfade, Schatten und Licht – alles ist Gnade – fürchte dich nicht“ von Ordensschwester Gabriele Ehling in der Klinik-Kapelle des Stauferklinikums Schwäbisch Gmünd ausgestellt.

Vernissage "Wechselnde Pfade" (im Bild: Prof. Dr. Holger Hebart)zoom

Ihren Weg durch eine schwere Krankheit hat die Franziskanerin Schwester Gabriele Ehling in Bildern auf Seide festgehalten. Der Zyklus „Wechselnde Pfade, Schatten und Licht – alles ist Gnade – fürchte dich nicht“ ist in der Klinik-Kapelle des Stauferklinikums ausgestellt.


Vernissage am 11. Oktober 2018
Einen bewegenden Gottesdienst mit anschließender Vernissage erlebten rund 70 Besucher 11. Oktober in der Klinik-Kapelle des Stauferklinikums. „Wechselnde Pfade, Schatten und Licht – alles ist Gnade – fürchte dich nicht.“, lautet der Zyklus der Ausstellung von Ordensschwester Gabriele Ehling. Die Ordensschwester war vor 10 Jahren schwer an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Trost fand sie in Bildern, die sie auf Seide malte.

Der Titel der Ausstellung, ein baltischer Segensspruch, wurde im Gottesdienst als Kanon in der voll besetzten Kapelle aufgegriffen. Dekan Robert Kloker griff in seiner Ansprache den Begriff „Transparenz“ auf und schlug damit den Bogen zur Sichtbarmachung Gottes, die auch in den Bildern von Schwester Gabriele gegenwärtig wird. Besonders stimmungsvollen Charakter be-kam die Feier durch die musikalische Umrahmung. Lothar Lieb an Orgel und Gesang, Steffi Jordan an der Querflöte sowie Regina Lieb, Gerti und Dr. Erich Brenner am Gesang sorgten für beschwingte Klänge in der Kapelle. Entsprechend herzlich bedankte sich Klinikseelsorger Bene-dikt Maier bei allen Mitwirkenden.

Sehr bewegend berichtete der Ärztliche Direktor des Stauferklinikums Prof. Dr. Holger Hebart in seiner Ansprache von seiner ersten Begegnung mit Schwester Gabriele. Als ihr behandelnder Arzt unterstrich er die Schwere ihrer Krankheit, die sie zum großen Glück hatte überwinden können.

Schockiert sei sie gewesen, als ihr vor 10 Jahren die Diagnose Krebs gestellt wurde, berichtete die Franziskaner-Schwester anschließend selbst. Die Malerei habe ihr Trost und Kraft gegeben. Entsprechend zeigen die 17 Meditationsbilder die verschiedenen Lebenssituationen, die sie wäh-rend ihrer Krankheit durchlebt hat. Einsamkeit, Trost, Geborgenheit und zuletzt „Durchbruch“ und „Licht bricht durch“ lauten die Stationen und Titel ihrer Werke. Gewidmet sind sie allen Kran-ken, insbesondere den Patienten des Stauferklinikums.

Sr. Gabriele Ehling bei der Vernissage "Wechselnde Pfade"zoom
 
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