Zentrale Radiologische Abteilung

Kernspintomographie

Kernspintomographie des Kopfes
Kernspintomographie des Kopfes

Die Kernspintomographie oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Untersuchungsverfahren, bei dem keine Röntgenstrahlen und keine radioaktiven Stoffe Verwendung finden. Die Methode beruht auf einer gemeinsamen Anwendung von Magnetfeldern und Radiowellen und ist nach unserem heutigen Kenntnisstand praktisch nebenwirkungsfrei.
Bei der Untersuchung muß der zu untersuchende Körperteil in die Mitte einer ca. 70 cm weiten Röhre gebracht werden. Diese Röhre bleibt während der gesamten Untersuchungszeit geöffnet und ist sehr gut belüftet. Während der Untersuchung hört man ein verhältnismäßig lautes Brummen des Gerätes; dies ist auf Umpolungen der Magnetfelder zurückzuführen. Sie bekommen daher während der Untersuchung einen Gehörschutz. Während des Brummens des Gerätes werden Messungen durchgeführt.
Diese dauern in der Regel jeweils ca. 3 bis 4 Minuten. Danach entsteht gelegentlich eine Pause von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten, in denen das Gerät die gewonnenen Daten berechnet.
Bei einigen Untersuchungen ist es notwendig, ein Kontrastmittel in eine Armvene zu spritzen. Dieses Kontrastmittel (Gadolineum) ist sehr gut verträglich und ebenfalls nahezu nebenwirkungsfrei. Das Kontrastmittel verteilt sich sehr rasch im Blutkreislauf und wird innerhalb weniger Stunden mit dem Urin vollständig aus Ihrem Körper ausgeschieden.

 

Vorteile der Methode

Die Methode ist nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden. Sie kann sehr gut die Weichteile des Körpers, wie z.B. das Gehirn oder die Menisken des Kniegelenkes darstellen. Auch alle Bauchorgane, die Blutgefäße und die Wirbelsäule mit den Bandscheiben und dem Rückenmark lassen sich sehr gut abbilden.


Nachteil der Methode

Träger eines Herzschrittmachers oder einer Insulinpumpe können nicht mittels der Kernspintomographie untersucht werden, da die starken Magnetfelder, die während der Untersuchung auftreten, diese Geräte in ihrer Funktion beeinträchtigen. Die Untersuchung kann auch nicht durchgeführt werden, wenn man metallische Fremdkörper im Auge oder im Gehirn hat (z.B. nach Operationen).


 
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